Seit 2003 führt der Forst- und Wildtierdienst des Kantons Freiburg regelmässig ein Inventar durch, um den Einfluss des Verbisses auf die Waldverjüngung zu bewerten. Unser Büro beteiligt sich seit der Einführung an diesem Programm und trägt Jahr für Jahr aktiv zu dessen Umsetzung bei.
Das Inventar basiert auf einem Netz von 1347 Probeflächen, die zufällig über sämtliche Wälder des Kantons verteilt sind. Es handelt sich um permanente Flächen, deren GPS-Koordinaten genau bekannt sind und die im Gelände markiert wurden. Die Verjüngung wird dort systematisch nach Baumart, Höhenklasse und erlittenen Schäden erfasst, insbesondere hinsichtlich des durch Wild verursachten Verbisses. Dieses Inventar bietet eine objektive Grundlage, um die Entwicklung, den Erfolg und die Struktur der Verjüngung in den Freiburger Wäldern zu verfolgen. Es ermöglicht, die Faktoren zu identifizieren, die die Waldverjüngung einschränken, insbesondere den Druck durch das Wild. Die Ergebnisse werden anschliessend an die Förster und die Wildhüter weitergegeben, um ihnen eine klare und gemeinsame Sicht der Situation zu vermitteln. Sie stellen somit ein konkretes Instrument dar, um Führungsentscheidungen zu lenken und den Dialog zwischen den verschiedenen Akteuren zu fördern.
Durch unser kontinuierliches Engagement in diesem langfristigen Monitoring stellen wir unsere Fachkompetenz in den Dienst einer rigorosen und für die nachhaltige Waldbewirtschaftung nützlichen Überwachung, in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Partnern.